LS Erlangen 2011

23.10.2011 17:36 von Raban Schürmann

Bis zu -4 Grad hatte es am Morgen des 22. Oktober gehabt. Die Regensburger Ruderer, die sich an diesem Samstag früh morgens aufmachten, um in Erlangen auf dem Kanal zu rudern, hatten aber Glück, da sich der Nebel verzog und die Sonne für gute Bedingungen sorgte. Auf der 6km langen Strecke galt es sich gegen die bayerische Konkurrenz im Kleinboot zu behaupten. Anders als bei einer gewöhnlichen Regatta starten die Sportler hier nicht gleichzeitig, sondern nacheinander im 30 Sekunden Abstand. Wichtig ist dieser Test vorallem für diejenigen, die in ein schnelles bayerisches Boot wollen, da der Landesverband die Ergebnisse dieses Tests als Kriterium für die Bootsbesetzungen verwendet.


Die Einer der unter 19 jährigen waren klar in Händen des Regensburger Rudervereins. Chris Rieß gewann bei den Schwergewichten, Benedikt Sonnleitner siegte bei den Leichten. Bei den Junioren B (15-16 Jahre) starteten gleich 10 Regensburger. Im ungesteuerten Riemenzweier konnten sich Jakob Troidl und Andreas Arendt ebenso den Landestrainern empfehlen, wie Elias Kraus mit einem dritten Platz im leichten Einer. Hier starteten außerdem Jonathan Schreiber, Benedikt Lintl und Florian Dehen vom Ruderklub. Für sie galt es vorallem Erfahrung zu sammeln, da sie alle dem jüngeren startberechtigten Jahrgang angehören. Sie schlugen sich tapfer und Jonathan erreichte die zweitschnellste Zeit seines Jahrgangs. Ebenfalls aus der Kinderklasse in die Juniorenklasse „aufgestiegen“ waren Vincent Ress und Cedric Strohmeier vom RRK sowie Tim Cronenberg und Constantin Weinem vom RRV, die gegen die schwere Konkurrenz antraten. Tim und Vincent konnten die dritt- undviertschnellste Zeit ihres Jahrgangs verbuchen.


Bis zur nächsten Langstrecke im Frühjahr steht jetzt die „Winterpause“ an. Eine Pause gibtes aber nur in dem Sinne, dass keine Wettkämpfe auf dem Wasser ausgetragen werden. Kraft- und Koordinationstraining, ebenso wie Ausdauertraining in verschiedenen Sportartenwie Schwimmen und Langlaufen stehen nun vermehrt auf dem Plan. Wenn sich dann die Regensburger Ruderer im kommenden Jahr noch kraftvoller und geschmeidiger in ihrenBooten bewegen, die Boote noch flüssiger und schneller durchs Wasser gleiten, hat das Wintertraining seinen Zweck erfüllt.

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